Defibrillator- Kontrolle

 

Ein implantierter Kardioverter / Defibrillator (ICD) kann im Gegensatz zum herkömmlichen nicht nur zu langsame, sondern auch zu schnelle Herzfrequenzen (sog. Tachykardie) behandeln. Er wird implantiert, wenn medikamentöse Therapien und weitere mögliche Behandlungsformen nicht ausreichen, um den Herzrhythmus zu normalisieren. Bei zu langsamem Herzschlag werden vom Defibrillator kleine elektrische Stöße an das Herz abgegeben. Schlägt das Herz zu schnell, sendet der kleine Computer stärkere Stromimpulse aus, um dies zu unterbinden.

 

Wie beim Herzschrittmacher sind auch beim Defibrillator regelmäßige Kontrollen notwendig und lebenswichtig. Die Geräte sollten in etwa 3- bis 6-monatigen Abständen in der Praxis überprüft werden. Neben der technischen Funktionstüchtigkeit und dem Batteriestand wird hierbei auch analysiert, ob es nach der letzten Kontrolle zu schweren Herzrhythmusstörungen gekommen ist. Solche Informationen sind bei der medikamentösen Therapieplanung bestimmter Herzkrankheiten sowie der evtl. notwendigen Umprogrammierung des Gerätes sehr wichtig.